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Goiânia Unfall
2017-02-03

Der Anfang ließt sich wie so ein “ganz normaler Atomunfall”. Im weiteren Verlauf stellt sich dann heraus das man aus geklautem radioaktiven Material durchaus Schmuck für seine Frau (Armreif) herstellen und das leicht bläulich leuchtende Zeug auch an Freunde weiterverschenken kann.

Kurz darauf mussten über 100.000 Menschen untersucht werden. Knapp 250 davon waren kontaminiert.

Ziemlich bitter ist, dass die verstorbene Nichte (6) des Schrotthändlers später in einem Sarg aus Blei mit Zement Mantel begraben werden musste, da sie zufällig Staub aß.

Der Goiânia-Unfall ereignete sich 1987, als in der brasilianischen Stadt Goiânia radioaktives Material – es waren ca. 3 g hochradioaktives Caesiumchlorid, bestehend aus dem Caesiumisotop 137Cs – gestohlen und von den Dieben unter Freunden und Bekannten verteilt wurde.

Quelle: Goiânia-Unfall

Danke an palimphread!