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Leichensynode
2017-12-06

Im Jahre 897 konnte man in Rom auch noch als Leiche verurteilt werden. Allerdings nicht ohne vorher ausgebudelt zu werden.

Die Leichensynode (auch Kadaversynode oder lateinisch Synodus horrenda), die im Januar 897 in Rom stattfand, war ein kirchlicher Schauprozess, zu dem Papst Stephan VI. die Leiche seines Vorgängers Formosus exhumieren ließ, um ihn wegen angeblicher Missbräuche während seines Pontifikats aburteilen zu lassen.

Quelle: Leichensynode