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Cotard Syndrom
2020-10-05

Wenn du selbst glaubst tot zu sein und nichts dich vom Gegenteil überzeugen kann.

Das Cotard-Syndrom (nach Jules Cotard, Paris, 1840–1889, französisch „délire des négations“), auch nihilistischer Wahn oder englisch Walking Corpse Syndrome (zu deutsch etwa: Wandelleichen-Syndrom), bezeichnet ein Krankheitsbild, bei dem die betroffene Person irrtümlich davon überzeugt ist, dass sie tot sei, nicht existiere, glaube zu verwesen oder ihr Blut sowie innere Organe verloren zu haben. Das Krankheitsbild zählt zu den inhaltlichen Denkstörungen und wird dem Wahn zugeordnet. Es findet sich meist bei schizophrenen oder affektiven Psychosen, auch bei temporoparietal lädierter nicht dominanter Hirnhälfte und Migräne vorkommend. Häufig ist das Cotard- Syndrom eine Folge schwerer Hirnerkrankungen.

Quelle: Cotard Syndrom