Richard Ramirez
2021-02-25
CW: Mord/Vergewaltigung.
Serienmörder erfährt von seiner eigenen “Berühmtheit” in einem Zeitschriftenladen als er sein Gesicht in der Zeitung sieht.
Ricardo Leyva Muñoz Ramírez (; February 29, 1960 – June 7, 2013), known as Richard Ramirez, was an American serial killer, serial rapist, and burglar. His highly publicized home invasion crime spree terrorized the residents of the greater Los Angeles area and later the residents of the San Francisco area from June 1984 until August 1985. Prior to his capture, Ramirez was dubbed the “Night Stalker” by the news media.He used a wide variety of weapons, including handguns, knives, a machete, a tire iron, and a hammer. Ramirez, who claimed to be a Satanist, never expressed any remorse for his crimes. The judge who upheld Ramirez’s nineteen death sentences remarked that his deeds exhibited “cruelty, callousness, and viciousness beyond any human understanding”. Ramirez died of complications from B-cell lymphoma while awaiting execution on California’s death row.
Quelle: Richard Ramirez
BLEVE
2021-02-21
Katastrophen, bei denen man nicht dabei sein will Teil 13242. Wenn doch habt ihr hoffentlich viel kaltes Wasser dabei…
Die BLEVE (Abkürzung für englisch boiling liquid expanding vapor explosion) ist eine Gasexplosion einer expandierenden siedenden Flüssigkeit. BLEVEs können bei geschlossenen Tankbehältern entstehen, die brennbare flüssige bzw. verflüssigte Substanzen oder Substanzgemische enthalten.Die Reaktion ist in der ersten Phase physikalisch mit einem Kesselzerknall vergleichbar, nur dass es bei einer BLEVE anstatt Wasser die brennbare flüssige Substanz im Tank ist, die beim Austritt explodiert.
Quelle: BLEVE
Woodpecker (Kurzwellensignal)
2021-02-19
Es ist 1976 und die Russen stören dich beim Radio Hören.
Woodpecker (engl. „Specht“) ist die Bezeichnung für ein sowjetisches Kurzwellensignal, das zwischen Juli 1976 und Dezember 1989 weltweit auf Radiofrequenzen zu hören war. Die zufälligen Frequenzwechsel störten den öffentlichen Rundfunk sowie Funkamateure, was weltweit zu tausenden Beschwerden führte. Das Signal hörte sich wie ein scharfes Klopfen an, das sich in der Regel mit einer Frequenz von 10 Hz wiederholte. Die Leistung des Signals wurde auf 10 MW EIRP geschätzt. Die Aussendung erfolgte auf wechselnden Frequenzen im Kurzwellenbereich zwischen 7 und 19 MHz. Die Ähnlichkeit mit dem Klopfen eines Spechtes führte zu seinem Namen. Bereits recht früh wurde vermutet, dass das Signal zu einem sowjetischen Überhorizontradar gehört. Diese Theorie wurde nach dem Fall der Sowjetunion bestätigt. Das Signal wurde von Anlagen namens Duga (deutsch: Bogen) erzeugt, die Teil des sowjetischen Raketenabwehrsystems waren. Mit diesen Radargeräten sollte ein möglicher Start von Raketen im europäischen und amerikanischen Raum frühzeitig erkannt werden. Aus der offensichtlich hohen Sendeleistung der Duga-Anlagen sowie aus der Pulsfrequenz von 10 Hz lässt sich eine Entdeckungs- Reichweite von bis zu 15.000 km ableiten. Bei der NATO wurden die Anlagen unter dem englischen Begriff Steel Yard geführt. Die bekannteste dieser Anlagen befindet sich in der Ukraine in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Kernkraftwerks Tschernobyl. Erst als dieser Standort aufgrund der dortigen Reaktorexplosion im Jahr 1986 aufgegeben werden musste, gelangten Einzelheiten und Fotos der Anlage an die Öffentlichkeit.
Quelle: Woodpecker (Kurzwellensignal)
Sokushinbutsu
2021-02-17
Selbstmumifizierungsritual. Das ist mal Willensstärke.
Sokushinbutsu (jap. 即身仏) ist eine Praxis der Selbstmumifizierung, die ihre Wurzeln in der buddhistischen Schule des Shingon-shū hat und von deren Anhängern als ein Weg verstanden wurde, durch extreme Schmerzen und Selbstverleugnung einen Weg in das Nirwana zu finden und so Teil des Buddha zu werden. Die Selbstmumifizierung wurde hauptsächlich im nördlichen Japan in der Umgebung der Präfektur Yamagata praktiziert; auch heute finden sich in einigen der Klöster mumifizierte Priester. Sokushinbutsu wurde im 19. Jahrhundert verboten; 1903 starb der letzte bekannte Priester in der Ausübung des Rituals.
Quelle: Sokushinbutsu
Casu marzu
2021-02-15
Wenn ihr mal wieder nicht wisst was ihr essen sollt: Ziegenkäse mit lebenden Larven ist auf Sardinien total hip.
Casu martzu (Sardinian pronunciation: [ˈkazu ˈmaɾtsu]; literally ‘rotten/putrid cheese’), also called casu modde, casu cundídu and casu fràzigu in Sardinian, is a traditional Sardinian sheep milk cheese that contains live insect larvae (maggots). A variation of the cheese, casgiu merzu, is also produced in some Southern Corsican villages.Derived from pecorino, casu martzu goes beyond typical fermentation to a stage of decomposition, brought about by the digestive action of the larvae of the cheese fly of the Piophilidae family. These larvae are deliberately introduced to the cheese, promoting an advanced level of fermentation and breaking down of the cheese’s fats. The texture of the cheese becomes very soft, with some liquid (called làgrima, Sardinian for “teardrop”) seeping out. The larvae themselves appear as translucent white worms, roughly 8 mm (0.3 in) long.
Quelle: Casu marzu