Verlustaversion
2021-01-23
Warum es mehr schmerzt, 10 Euro zu verlieren, als man sich freut sie zu finden.
Verlustaversion (Verlust-Aversion, englisch: loss aversion) bezeichnet in der Psychologie und Ökonomie die Tendenz, Verluste höher zu gewichten als Gewinne. Beispielsweise ärgert man sich über den Verlust von 100 € mehr, als man sich über den Gewinn von 100 € freut. Die Verlustaversion ist ein Bestandteil der Prospect Theory (deutsch: Neue Erwartungstheorie), die 1979 von Kahneman und Tversky aufgestellt wurde.Eine wichtige Erkenntnis dieser Theorie ist, dass sich Individuen in Entscheidungssituationen irrational verhalten, wenn Unsicherheiten eine Rolle spielen. Dies verletzt die Annahme der neoklassischen ökonomischen Entscheidungstheorie, wonach der Homo oeconomicus nutzenmaximierend und rational handelt.
Quelle: Verlustaversion
The Vegetable Orchestra
2021-01-21
Bock deine Lieblingsradio Musik auf einer Karotte vorgespielt zu bekommen? Hier lang! Salat, Möhren, Rüben. Musik auf Gemüse.
The Vegetable Orchestra (auch: Das erste Wiener Gemüseorchester, The Vienna Vegetable Orchestra, Das Gemüseorchester) benutzt die verschiedensten Gemüsesorten als Musikinstrumente.
Quelle: The Vegetable Orchestra
Camera silens
2021-01-17
Ein stiller Raum in dem so wenig wie möglich Sinnesreize wahrzunehmen sind.
Bei der Camera silens (lat. „schweigender Raum“, fälschlich auch Camera Silence genannt) handelt es sich um einen vollständig dunklen und schallisolierten Raum. Ein längerer Aufenthalt dort kann zu Halluzinationen und anderen Beeinträchtigungen der Wahrnehmungsfähigkeit führen. Selbst in der heutigen Zeit ist es schwer nachzuweisen, ob jemand auf diese Art gefoltert wurde, da diese Art der Folter keine sichtbaren Spuren hinterlässt und daher zu den weißen Foltermethoden gehört.Aus experimentalpsychologischen Untersuchungen weiß man mit Gewissheit, dass solche Bedingungen in kürzester Zeit Menschen physisch und psychisch zerrütten können. Physisch tritt eine allmähliche Zerstörung der sogenannten vegetativen Funktionen ein, was sich unter anderem in krankhaften Veränderungen bezüglich des Schlaf-, Nahrungsaufnahme- und Urinierbedürfnisses wie auch in Kopfschmerzen oder Gewichtsverlust auswirkt. Psychisch kommt es zu emotionaler Instabilität, in kurzer Zeit unter anderem auch zu zeitlicher und räumlicher Desorientierung, Konzentrationsschwierigkeiten, Gedankenflucht und schlechtem Erinnerungsvermögen sowie Sprach- und Verständnisdefiziten.In manchen Filmen (z. B. Das Experiment) wird die Camera silens als Black Box dargestellt, die neben absolutem Schall- und Lichtmangel auch Bewegungsmangel herbeiführt, was die Gefolterten noch eher zum Wahnsinn treibt.
Quelle: Camera silens
Roopkund
2021-01-15
An diesem See sind auf mysteriöse Weise ca 300 Menschen verstorben
Roopkund (locally known as Mystery Lake or Skeletons Lake) is a high altitude glacial lake in the Uttarakhand state of India. It lies in the lap of Trishul massif. Located in the Himalayas, the area around the lake is uninhabited and is roughly at an altitude of 16,470 feet (5,020 m), surrounded by rock-strewn glaciers and snow-clad mountains. Roopkund is a popular trekking destination.With a depth of about 3 metres, Roopkund is widely known for the hundreds of ancient human skeletons found at the edge of the lake. The human skeletal remains are visible at its bottom when the snow melts. Research generally points to a semi-legendary event where a group of people was killed in a sudden, violent hailstorm in the 9th century. Because of the human remains, the lake has been called Skeleton Lake in recent times.
Quelle: Roopkund
Little Albert Experiment
2021-01-13
Kinder in Studien 1920.
Das Little-Albert-Experiment ist ein psychologisches Experiment. Es soll die Möglichkeit der klassischen Konditionierung von Menschen belegen, speziell die Erlernbarkeit und Generalisierbarkeit von Angstreaktionen. Es wurde 1920 an der Johns-Hopkins-Universität (Baltimore, USA) von John B. Watson und seiner Assistentin Rosalie Rayner durchgeführt. Ihr Ausgangspunkt war die empiristische Annahme, dass die Anzahl der Reize, die eine emotionale Reaktion auslösen, auf einfache Weise vermehrt werden kann.
Quelle: Little Albert Experiment