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Kontinentales Tiefbohrprogramm der Bundesrepublik Deutschland
2021-04-17

“Wie tief kannst du gehen?”

Das Kontinentale Tiefbohrprogramm der Bundesrepublik Deutschland (KTB) war ein in den Jahren 1987 bis 1995 durchgeführtes geowissenschaftliches Großforschungsprojekt. Das damalige Bundesministerium für Forschung und Technologie finanzierte das Projekt mit 528 Millionen DM (270 Millionen Euro), Projektträger war das Niedersächsische Landesamt für Bodenforschung. Das Bohrloch der Hauptbohrung ist mit 9101 Metern Tiefe das tiefste in Deutschland und eines der tiefsten weltweit. Das Tiefbohrprogramm brachte umfangreiche und teilweise anerkannten Hypothesen widersprechende neue Erkenntnisse zur Erdkruste. Die Nachfolge des Programms bildet das International Continental Scientific Drilling Program (ICDP). Von 1996 bis 2001 betrieb das GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) in der Anlage ein Tiefenobservatorium, das die weitere wissenschaftliche Nutzung der beiden Bohrungen im Rahmen des ICDP betreute. Seither befinden sich Grundstück und Gebäude im Eigentum der Stiftung GEO-Zentrum an der KTB, die seit 1998 mit dem GEO-Zentrum eine öffentliche Informations- und Bildungsstätte betreibt. Besucher können die immer noch weltweit größte Landbohranlage besichtigen und werden bei Veranstaltungen und Sonderausstellungen über aktuelle geowissenschaftliche und geotechnische Themen informiert. Die wissenschaftliche Nutzung der beiden Bohrlöcher ist ebenfalls weiter möglich.

Quelle: Kontinentales Tiefbohrprogramm der Bundesrepublik Deutschland


Das Dilbert Prinzip
2021-04-15

“Nach dem Dilbert-Prinzip werden die unfähigsten Arbeiter systematisch ins Management versetzt, weil sie dort vermeintlich den geringsten Schaden anrichten”

Das Dilbert-Prinzip ist ein satirisches Buch von Scott Adams, dem Autor des Dilbert-Comics, welches im Jahr 1997 veröffentlicht wurde. Das Buch wird häufig in der Management-Literatur zitiert.

Quelle: Das Dilbert Prinzip


Petzvalobjektiv
2021-04-11

Das erste Porträtobjektiv! Es gibt auch einen Replika Kickstarter: https://shop.lomography.com/de/lenses/petzval-80-5-art-lens/petzval-80-nikon-f

Das Petzvalobjektiv ist das erste Porträtobjektiv (100 mm Brennweite) der Fotogeschichte; es wurde von Josef Maximilian Petzval im Jahre 1840 in Österreich konstruiert und von Voigtländer unter Peter Wilhelm Friedrich von Voigtländer zuerst gebaut, später kam auch Carl Dietzler als Produzent hinzu.

Quelle: Petzvalobjektiv


Party line (telephony)
2021-04-09

Was auf Deutsch lieblos Gemeinschaftsanschluss heisst, ist technisch ganz schön interessant und der Artikel erklärt gut.

A party line (multiparty line, shared service line, party wire) is a local loop telephone circuit that is shared by multiple telephone service subscribers.Party line systems were widely used to provide telephone service, starting with the first commercial switchboards in 1878. A majority of Bell System subscribers in the mid-20th century in the United States and Canada were serviced by party lines, which carried a billing discount over individual service; during wartime shortages, these were often the only available lines. British users similarly benefited from the party line discount. Farmers in rural Australia and South Africa used party lines, where a single line spanned miles from the nearest town to one property and on to the next.

Quelle: Party line (telephony)


Glückskeks
2021-04-07

“Sie werden einen lange gehegten Irrglauben ablegen” - Der Glückskeks made in Japan

Ein Glückskeks ist ein knuspriges Süßgebäck, in dessen Inneren sich ein Papierstreifen mit einem Sinnspruch oder einer Zukunftsdeutung befindet. Glückskekse sind vor allem in den Vereinigten Staaten und in Europa verbreitet, wo sie in chinesischen Restaurants nach dem Essen angeboten werden. Allerdings stammen die Glückskekse ursprünglich nicht aus China, sondern aus Japan. In ihrer heutigen Form sind sie erstmals an der amerikanischen Westküste zu Anfang des 20. Jahrhunderts erschienen. Die in den Keksen enthaltenen Sprüche haben heute eine Reihe verschiedener Hintergründe und basieren nicht mehr hauptsächlich auf fernöstlicher Philosophie.

Quelle: Glückskeks