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Elfstedentocht
2021-07-09

Ein grandioser Artikel mit jeder Menge Trivia über ein 200km langes Schlittschuhrennen in den Niederlanden

The Elfstedentocht (Dutch pronunciation: [ɛlf’steːdə(n)tɔxt]; West Frisian: Alvestêdetocht [ɔlvəˈstɛːdətɔχt], English: Eleven cities tour) is a long- distance tour skating event on natural ice, almost 200 kilometres (120 mi) long, which is held both as a speed skating competition (with 300 contestants) and a leisure tour (with 16,000 skaters). It is held in the province of Friesland in the north of the Netherlands, leading past all eleven historical cities of the province. The tour is held at most once a year, only when the natural ice along the entire course is at least 15 centimetres (6 in) thick; sometimes on consecutive years, other times with gaps that may exceed 20 years. When the ice is suitable, the tour is announced and starts within 48 hours.

Quelle: Elfstedentocht


Schwedentrunk
2021-07-07

Das Mittelalter war einfach Grausig. Grausig. Nichts für schwache Nerven.

Der Schwedentrunk war eine während des Dreißigjährigen Krieges häufig angewandte Foltermethode, bei der dem Opfer Jauche oder Wasser, oft auch vermischt mit Urin, Kot und Schmutzwasser, über einen Eimer oder Trichter direkt in den Mund eingeflößt wurde.

Quelle: Schwedentrunk


El Helicoide
2021-07-05

Spirale der Geheimniskrämerei

El Helicoide ist ein spiralförmiges Gebäude in Caracas, welches als Zentrale des venezolanischen Geheimdienstes „Servicio Bolivariano de Inteligencia Nacional“ (SEBIN) sowie als Gefängnis dient.

Quelle: El Helicoide


Waffle House Index
2021-07-03

Wenn der Waffelbäcker ein gutes Näschen für das Wetter hat!

The Waffle House Index is an informal metric named after the Waffle House restaurant chain and is used by the Federal Emergency Management Agency (FEMA) to determine the effect of a storm and the likely scale of assistance required for disaster recovery.

Quelle: Waffle House Index


Schandmantel
2021-07-01

Der Vorgänger bzw. eigentliche eiserne Jungfrau

Ein Schandmantel, auch Schandtonne und Spanischer Mantel genannt, war ein Strafinstrument ab dem 13. Jahrhundert. Die aus Holz gefertigten Mäntel, die mitunter innen mit Blech ausgelegt waren, wurden zum Vollzug von Ehrenstrafen eingesetzt. Die damit Bestraften hatten sich häufig des Waldfrevels oder der Prostitution schuldig gemacht. Wer ihn umgelegt bekam, durfte beschimpft, geohrfeigt und mit Unrat beworfen werden. Es verhielt sich also wie mit den Lästersteinen. Die Schandtonne enthielt teilweise am unteren Rand sowie an der Halsöffnung Gewichte, um die Pein des Delinquenten zu erhöhen, was jedoch nicht tödlich war. Im 19. Jahrhundert wurde der Schandmantel als Tötungsinstrument fehlinterpretiert: Als sogenannte „Eiserne Jungfrau“ sollen Henker mit den Schandmänteln Hinrichtungen vorgenommen haben. Dazu seien die Schandmäntel innen mit Dornen versehen gewesen. Wie der Rechtshistoriker Wolfgang Schild (Universität Bielefeld) nachweisen konnte, waren solche Eisernen Jungfrauen aus musealen Fundstücken zusammengesetzte Schaustücke.

Quelle: Schandmantel